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14.04.2018 Kopfplatzwunde, Treppensturz und springende Schokolinsen

Schulsanitätsdienstwettbewerb des DRK am Pädagogium Baden-Baden mit viel Abwechslung

Start zum Wettbewerb - Gruppenbild mit OB Mergen

Der dritte Schulsanitätsdienstwettbewerb des DRK-Kreisverbandes Baden-Baden e. V. in Folge erfreute sich mit sieben beteiligten Gruppen aus sechs Baden-Badener Schulen einer wachsenden Beteiligung begeisterter Schulsanitäter und Schulsanitäterinnen. 

Oberbürgermeisterin Margret Mergen, Kreisgeschäftsführerin Karin Ihli und Susanne Büchler, Schulleitung des Pädagogiums begrüßten in der gut gefüllten Aula des Pädagogiums die knapp 50 Mitwirkenden aus den Schulen und rund 45 Helferinnen und Helfer des DRK. 

Bei strahlendem Sonnenschein und vor der wunderbaren Kulisse der Stadt Baden-Baden forderte der Parcours nicht nur den teilnehmenden Gruppen einiges ab. Auch die Zuschauer legten auf einem weitläufigen Rundgang, treppauf, treppab über das terrassenförmige Gelände eine ordentliche Strecke zurück. 

Viel Abwechslung boten die Aufgaben auf dem Parcours.

Die Schulsanitätsdienstgruppen wurden beispielsweise bei einer Aufgabe mit einem Treppensturz – auf den Stufen abwärts Richtung Marktplatz – mit einer Beckenverletzung und einem blutig verletzten Knie – konfrontiert.

An der Kletterwand des Pädagogiums erwartete die Schulsanitäterinnen und Sanitäter ein beim Klettern abgestürzter Jugendlicher mit einer Platzwunde am Hinterkopf und ein weiterer Jugendlicher mit einem Schock.

Die Teams waren nun gefordert, die Situation richtig einzuschätzen und die Verletzten fachlich erst zu versorgen und zu betreuen. Das bedeutete nicht nur einen Verband korrekt anzulegen sondern auch die richtige Ansprache zu finden und auf alle Betroffenen beruhigend einzuwirken. Wichtig war auch der korrekt abgesetzte Notruf mit allen erforderlichen Angaben. 

An einer Station hatte das Jugendrotkreuz ein Quiz vorbereitet, bei dem richtig beantwortete Fragen rund um das JRK mit Puzzleteilen belohnt wurden, die abschließend zu einem Bild zusammengesetzt wurden. 

Eine Aufgabe besonderer Art bot die DRK-Bereitschaft mit der Bedürfnispyramide nach Abraham Maslow an, deren einzelnen Stufen von den Gruppen Begriffe zugeordnet werden mussten. 

Das größte Vergnügen und die meisten Lacher erzeugte – wie der Titel schon sagt – die „Spiel- und Spaßaufgabe“, bei der bunte Schokolinsen durch Ansaugen mit Trinkhalmen aus einer großen Schüssel über mehrere Meter transportiert und in verschiedenfarbige kleine Gefäße abgelegt werden sollten. Hier sah die Bodenfläche anschließend nach „springenden Schokolinsen“ aus. 

 Für jede Aufgabe waren fünf Gruppenmitglieder zugelassen, die sich durch gute Kommunikation miteinander als Team beweisen mussten. Im Anschluss bewertete ein Schiedsrichterteam des DRK die Leistungen der Gruppen. In einem offenen Gespräch gab es neben Tipps und Ratschlägen zu möglichen Verbesserungen auch viel Lob für die Teams. 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa des Pädagogiums wurden noch einmal alle Teams zusammengerufen und Kreisgeschäftsführerin Karin Ihli verteilte die Teilnahmeurkunden an die Gruppen. Alle Teilnehmer erhielten ein kleines Präsent und jede Gruppe bekam vom DRK-Landesverband einen Sanitätsrucksack für ihr Engagement. Die Teams hatten allesamt sehr gute Leistungen erbracht, die Punktzahlen lagen alle dicht beieinander. Die Gruppe Pädagogium I hatte mit knappen Abstand die höchste Punktzahl erreicht. Damit könnte das Pädagogium auch im nächsten Jahr wieder ausrichtende Schule sein, da sich diese Möglichkeit immer der Schule bietet, die den Sieger im Vorjahr gestellt hat.

 

 

 

 

 

16. April 2018 14:10 Uhr. Alter: 335 Tage